Implantologie

Die Implantologie dient dem Ersatz von verlorenen Zahnwurzeln mit künstlichen Zahnwurzeln aus Titan mit unterschiedlichen Oberflächenstrukturierungen. Seit Jahrzehnten ist bekannt, dass Titan sich biologisch neutral verhält und keine allergischen oder Fremdkörperreaktionen auslöst. Eine reizlose knöcherne Einheilung der Implantate und langfristige Funktion sind durch viele klinische Studien belegt.

Die präimplantologische Diagnostik umfaßt die klinische Untersuchung, die funktionelle Analyse und die Beurteilung des Hart-und Weichgewebes. Planungsmodelle, Panoramaröntgenaufnahmen und Operationsschablonen sind anzufertigen.

Für die Implantologie gelten klare Indikationseinschränkungen. Sie können allgemeinmedizinisch oder lokal auf das Implantationsgebiet beschränkt sein. Ein unsaniertes Gebiß, mangelnde Mundhygiene und unzureichende Kooperation des Patienten lassen Implantate nicht zu.

In vielen Fällen ist das Knochen-und Weichgewebsangebot für Implantate nicht ausreichend. Dann sollte das fehlende Gewebe vorher aufgebaut und in einem nächsten Schritt implantiert werden.

Der Zeitpunkt, wann die Implantate als neue Zähne belastet werden können hängt vom Einzelfall ab. In der Regel werden nach 4 bis 6 Monaten auf die Implantate die fehlenden Zähne durch Keramikkronen, Brücken oder Prothesen gesetzt. In einigen besonderen Fällen können Implantate auch gleich belastet werden.

Implantatzähne sind wie eigene Zähne und brauchen eine optimale Mundhygiene, tägliche Pflege und regelmäßige professionelle Betreuung in der Praxis ein Leben lang.

Viele Vorteile sprechen für Zahnimplantate:
Natürliches Aussehen, festes Kauen, deutliches Sprechen, sicherer Halt von gelockerten Prothesen, Schutz vor weiterem Knochenverlust, kein Beschleifen von gesunden Nachbarzähnen.

Damit Sie wieder herzhaft Essen und Lachen können, um das Leben wieder in vollen Zügen zu geniessen.

 

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wenn Sie aus Hanau, Maintal oder Bad Vilbel kommen.